Konzeption

Konzeption
der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
in der Evangelischen Kirchengemeinde
Düsseldorf-Eller

 

„Denn Gott hat uns keinen Geist der Furcht gegeben, sondern sein Geist erfüllt uns mit Kraft, Liebe und Besonnenheit.“

( Die Bibel, 2. Timotheus, Kapitel 1, Vers 7 – Übersetzung Hoffnung für alle)

 

Träger:
Evangelische Kirchengemeinde
Düsseldorf-Eller
Schlossallee 4
40299 Düsseldorf

Inhalt

Vorbemerkungen
1. Zielgruppe
2. Übergeordnete Ziele unserer Arbeit
2.2 Freizeiten
2.3 Offene Ganztagsschule
2.4 Religionspädagogik
2.5 Aufsuchende Arbeit
2.6. Projekte
3. Gesetzliche Grundlagen
4. Rahmenbedingungen
4.1 Struktur der Sozialräume
4.2 Mitarbeitende   (Stand Februar 2012)
4.3 Räumliche Ausstattung
4.4 Finanzierung
4.5 Organisationsstruktur
4.5.1 Kirchengemeinde
4.5.2 Region
4.5.3 Kirchenkreis
4.5.4 Evangelische Jugend Düsseldorf
4.6. Kooperationspartner und sonstige Zusammenarbeit
5. Öffentlichkeitsarbeit
6. Evaluation
7. Visionen

Vorbemerkungen

Die Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf Eller liegt im Süden der Stadt Düsseldorf.

Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist uns ein zentrales Anliegen und hat bei uns eine lange Tradition, so gab es beispielsweise von Beginn an, an jedem Standort der Gemeinde Angebote für Kinder und Jugendliche. Sie sind für uns nicht nur die Zukunft sondern auch die Gegenwart. Wir bieten ihnen verantwortungsbewusst und glaubensorientiert einen Platz in unserer Gemeinschaft.

1. Zielgruppe

Zielgruppe unserer Arbeit sind Kinder und Jugendliche im Alter von 0 – 27 Jahren ganz gleich welcher Herkunft sie sind und welcher sozialen Schicht und Religion sie angehören.

2. Übergeordnete Ziele unserer Arbeit

Wir geben Kindern und Jugendlichen Raum zur friedlichen und selbstbestimmten Entfaltung in Verantwortung für sich und andere. Dabei werden sie von Menschen begleitet, die Orientierung anbieten, welche sich auf das Evangelium Jesu Christi gründet.

Die Kinder- und Jugendarbeit ist Teil der Kirchengemeinde und dient auch dem Gemeindeaufbau. Kindern und Jugendlichen soll Raum für Gottesbegegnung und Gruppenerfahrung geboten werden.

2.1 Offene und gemeindliche Kinder- und Jugendarbeit  [1]

  • Kinder- und Jugendarbeit ist ein kinder- und jugenddominierter Ort in der Kirchengemeinde und gibt Impulse zur Lebensgestaltung.
  • Kinder- und Jugendarbeit vermittelt alltagsnah die Werte einer demokratischen Gesellschaft und bietet Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit diesen.
  • Kinder- und Jugendarbeit mischt sich im Interesse  von Kindern und Jugendlichen in die Gestaltung der Gesellschaft ein. Sie fördert Eigeninitiative und aktive Beteiligung.
  • Kinder- und Jugendarbeit vermittelt als eigenständige Bildungsinstanz soziale und kulturelle Schlüsselqualifikationen wie Toleranz, Empathie und Hilfsbereitschaft.
  • Kinder- und Jugendarbeit als niederschwelliges Angebot ist bedürfnisorientiert und wirkt kompensatorisch.
  • Kinder- und Jugendarbeit berücksichtigt die unterschiedlichen Interessen und Lebenslagen von Jungen und Mädchen und arbeitet auch geschlechterdifferenziert.
  • Kinder- und Jugendarbeit fördert ein positives Lebensgefühl.

Kinder und Jugendliche finden diese Angebote bei uns:

–      den Jugendtreff Schlossallee
–      den Musikkeller mit Bandprojekten
–      Hausaufgabenhilfe
–      Aufsuchende Arbeit in den Bereichen Am Straußenkreuz und Bingener Weg
–      die Kindergruppe Schlossgespenster
–      den langen Freitag
–      eine Segelgruppe
–      Angebote speziell für Mädchen
–      Angebote speziell für Jungen
–      die Kindergruppe Jakobusmäuse
–      die Jungschar
–      einen Jugendchor

2.2 Freizeiten

Kinder- und Jugendfreizeiten dienen in erster Linie der Erholung und Entspannung, der Selbstverwirklichung und Selbstfindung. Sie fördern die geistige, seelische und körperliche Entwicklung.

  • Freizeiten dienen der Vermittlung von christlichen Werten und fördern das Interesse an Angeboten der Kirchengemeinde teilzunehmen.
  • Während der Freizeit können die Teilnehmer und Begleiter neue Menschen kennenlernen und neue Freunde finden. Sie erleben Gemeinschaft und erhalten die Möglichkeit Beziehungen zu verstärken.
  • Besonders auf Freizeiten erhalten die Teilnehmer die Chance, sich mit kulturellen und religiösen Unterschieden auseinander zu setzen.
  • Eine Freizeit ermöglicht das Kennenlernen anderer Lebensumstände, Lebensräume und eröffnet Handlungsalternativen.

Wir bieten Kinder-, Jugend- und Familienfreizeiten an, sowie einmal im Jahr ein Vater-Kind-Wochenende.

2.3 Offene Ganztagsschule

Die Zusammenarbeit mit der offenen Ganztagsschule dient dem gegenseitigen und frühzeitigen Kennenlernen von Kindern, deren Eltern und den Mitarbeitenden der Kirchengemeinde.

Während eines OGS-Angebots erleben die Schüler Gemeinschaft außerhalb des Klassenverbandes und lernen die Kirchengemeinde als Anbieter von Jugendarbeit kennen.

Schule und Jugendarbeit entwickeln ein gemeinsames Konzept zur Bildung und Entwicklung von Kindern im Sozialraum und setzen dieses um.

Unsere Bildungsangebote in der Offenen Ganztagsschule sind:

-      Kochen
–      Töpfern
–      musikalische Angebote
–      Jungschar

2.4 Religionspädagogik

  • Kinder und Jugendliche sind zur Teilnahme an Gottesdiensten und anderen religiösen Angeboten eingeladen.
  • Dieses findet in der Mitgestaltung  von Sonntagsgottesdiensten und in altersspezifischen Gottesdienstformen seinen Ausdruck.
    • Krabbelgottesdienst 4x im Jahr
    • Kinderbibeltage für Kinder von 4-11 Jahren, 4-5 x im Jahr
    • KidsGo für Teens und Jugendliche von 10-14 Jahren, 2x im Jahr
    • Jugendgottesdienste, 2x im Jahr, möglichst in der Region verankert
  • Kinder und Jugendliche werden ermutigt, eigene Gestaltungsideen und Inhalte einzubringen.
  • Sie lernen die Vielfalt des kirchlichen Lebens, wie beispielsweise Kirchentage und Konfitage kennen.
  • Der Konfirmandenunterricht ist einjährig, beinhaltet zwei Konfifreizeiten und ist mit der Jugendarbeit vernetzt.

2.5 Aufsuchende Arbeit

Wir wollen auch für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene da sein, die sich in unserem Bezirk an verschiedenen informellen Treffpunkten aufhalten, die keinen Anschluss an eine Jugendeinrichtung haben und diesen auch nicht haben möchten. Diese Menschen sehen sich häufig mit unterschiedlichsten Problemlagen konfrontiert und ihre Anwesenheit im Quartier führt nicht selten zu zusätzlichen Problemen mit Anwohnern und Ordnungskräften. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrungen in der Arbeit mit dieser Zielgruppe, können wir bei gruppendynamischen Prozessen deeskalierend und bei den persönlichen Problemen des Einzelnen unterstützend wirken. Darüber hinaus wirkt sich unsere aufsuchende Arbeit befriedend auf das Quartier aus. Die aufsuchende Arbeit ist in die Arbeit der OT Schlossallee eingebunden.

 2.6. Projekte

Neben den regelmäßigen Veranstaltungen, sollen Jugendliche für Projekte begeistert werden. Ein Beispiel ist das Bootsprojekt, bei dem Jugendliche punktuell teilnehmen können. Je nach Zeit, können sie segeln oder auch bei der Reparatur oder Instandhaltung des Bootes helfen. Verabredungen sind über das Internet möglich. Die Koordination erfolgt über den MAK (Mitarbeiterkreis, siehe 4.2)

Wünschenswert sind generationenübergreifende Projekte.

Ebenfalls Projektcharakter hat die Mitarbeit von Jugendlichen bei gemeindlichen Festen und Veranstaltungen.

Wir beteiligen wir uns an Projekten des Jugendreferates, solchen in der Region und seitens der Stadt, z.B. dem Weltkindertag.

3. Gesetzliche Grundlagen

Grundlage der Kinder- und Jugendarbeit in der Bundesrepublik Deutschland ist das SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfegesetz). Dieses Rahmengesetz wird in den Bundesländern durch Landesausführungsgesetze ergänzt.

Mit dem Dritten Gesetz zur Ausführung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes – Kinder und Jugendförderungsgesetz (3. AG-KJHG – KJFöG) – vom 12. Oktober 2004 wurden in NRW die gesetzlichen Grundlagen für die Handlungsfelder der Kinder- und Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit und des Erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes (s.a. §§ 11-14 SGB VIII) geschaffen. Das KJFöG verpflichtet die Landesregierung, für jede Legislaturperiode einen Kinder- und Jugendförderplan zu erstellen. Dieser soll die Ziele und Aufgaben der Kinder- und Jugendförderung auf Landesebene beschreiben und Näheres über die Förderung der im KJFÖG genannten Handlungsfelder durch das Land enthalten.

4. Rahmenbedingungen

4.1 Struktur der Sozialräume

Der Stadtbezirk 8 zeichnet sich durch unterschiedliche Sozialräume aus. So sind insbesondere um den Kuthsweg, das Kissinger Viertel, in der Eller Aue, zwischen den S-Bahnlinien, um den Bingener Weg und die Von-Krueger-Straße Sozialräume mit hoher HzE –Quote (Hilfen zur Erziehung) zu finden.

Die Quote der Hauptschulabsolventen liegt im Stadtbezirk 8 mit 35 % weit über dem städtischen Durchschnitt von 18,8%.2

Außerdem fällt auf, dass im Stadtbezirk viele Menschen leben, die über eine geringe Kaufkraft verfügen (Einzelhandelsrelevanter Kaufkraftindex in den Stadtteilen), damit korrespondierend, das zu versteuernde Einkommen deutlich unter dem Stadtdurchschnitt liegt.

2008 lebten die meisten SGB II Leistungsbeziehenden in den Stadtteilen Oberbilk und Eller. Der Anteil der Arbeitslosen an den abhängigen Erwerbspersonen liegt in Eller bei 14,2%, stadtweit bei12,2%.3

Im Stadtbezirk 8 gibt es:

-      34 Tageseinrichtungen für Kinder,
–      13 Grundschulen
–      1 Realschule
–      1 Hauptschule,
–      1 Gesamtschule
–      1 Berufskolleg
–      2 Förderschulen

jedoch kein Gymnasium.

Dies legt den Schluss nahe, dass insbesondere diese Gruppe Kinder und Jugendlicher ihre Gleichaltrigenkontakte teilweise außerhalb des Stadtbezirkes pflegen muss und somit verstärkt pendelt.

Der Anteil an Menschen ausländischer Herkunft beträgt 15,7%, wobei Menschen türkischer Herkunft die mit deutlichem Abstand größte Gruppe darstellen.

Der Stadtteil 8 verfügt mit dem Eller Forst und dem Gebiet „Unterbacher See“ über eine große Grünfläche mit vielfältigen Freizeitgestaltungsmöglichkeiten für Familien.

Das Jugendamt Düsseldorf zählt in Eller 22 Spiel- und Bolzplätze, 7 Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen und den Abenteuerspielplatz Eller.4

4.2 Mitarbeitende   (Stand Februar 2012)

Unsere Gemeinde unterhält trotz seit Jahren schwindender finanzieller Ressourcen eine lebendige Jugendarbeit mit haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Ein Pfarrer leitet den Jugendausschuss und weitere Pfarrer arbeiten bei Jugendprojekten mit oder begleiten den Konfirmandenunterricht.

In der offenen und aufsuchenden Jugendarbeit Mitarbeitende:

–      ein Diplom-Sozialpädagoge als Jugendleiter
–      ein Diplom-Sozialarbeiter mit 30 Std.
–      ein Erzieher mit 6 Std.

In der gemeindlichen Jugendarbeit und OGS Mitarbeitende:

-      eine Sozialpädagogin mit 5 Std.
–      4 Honorarkräfte als Gruppenleitung
–      weitere Honorarkräfte für Hausaufgabenbetreuung
–      1 – 2 SoVar-SchülerInnen der Hulda-Pankok-Gesamtschule (SoVar- Soziale Verantwortung lernen, das Soziale Praktikum der 8. Klassen der Hulda-Pankok-Gesamtschule, Düsseldorf)
–      über 30 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Für den (kirchen-)musikalischen Bereich:

 -      2 Kirchenmusikerinnen

Zur Koordination der praktischen Arbeit gibt es einen gesamtgemeindlichen Mitarbeiterkreis (MAK), zu dem alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter eingeladen sind. In den letzten Jahren sind hauptamtliche Mitarbeiterstunden eingespart worden, diese wurden zum Teil durch Honorarverträge und viel ehrenamtliches Engagement kompensiert. Werbung und Qualifikation der Ehrenamtlichen ist uns besonders wichtig und deshalb sind Interessierte ab 14 Jahren immer willkommen.

In unserer Arbeit orientieren wir uns an dem Bibelvers:

So verschieden die Gaben auch sind, die Gott uns gibt, sie stammen alle von ein und demselben Geist.

Und so unterschiedlich auch die Aufgaben in der Gemeinde sind, so dienen wir doch alle dem einen Herrn.

Es gibt verschiedene Wirkungen des Geistes Gottes; aber in jedem Fall ist es Gott selbst, der alles bewirkt. (Die Bibel, 1. Korinther, Kapitel 12, Vers 4-6, Übersetzung: Hoffnung für alle)

4.3 Räumliche Ausstattung

Die Gemeinde verfügt über zwei Zentren mit ständig genutzten Räumlichkeiten für die Kinder- und Jugendarbeit. Zusätzlich gibt es das Familienzentrum Am Hackenbruch in Kooperation mit der Diakonie Düsseldorf, dessen Räumlichkeiten teilweise für einzelne Projekte zur Verfügung stehen. Noch gibt es das Gemeindezentrum Am Straußenkreuz, in dem ein Raum für Jugendarbeit und ein OGS-Angebot genutzt wird. Dieses Zentrum soll in naher Zukunft aufgegeben werden.

Zentrum „Jakobuskirche“- Jugendbereich, barrierefrei:

–      2 Gruppenräume, davon einer als Musikraum nutzbar
–      2 Bastelräume
–      1 Gemeinschaftsraum mit Billardtisch, 2 Kickern, Dartscheibe
–      1 Materialraum
–      1 Musiktechnik-Raum
–      1 Mitarbeiter-Büro
–      1 Küche mit Thekenbereich
–      ein Hof im Außenbereich

Zentrum „Schlosskirche“ – Jugendbereich:

–      1 Jugendcafé
–      1 Discoraum
–      1 Billardraum
–      2 Mehrzweckräume
–      1 Proberaum
–      1 Mädchenraum
–      1 Büro
–      1 Werkstatt
–      2 Lagerräume
–      1 Teeküche
–      im Außenbereich 1700 qm Fußballrasen und ein kleines Waldstück

4.4 Finanzierung

Unsere Kinder- und Jugendarbeit wird mischfinanziert.

Die offene und aufsuchende Arbeit wird zu einem großen Teil refinanziert, daneben fließen Kirchensteuermittel und Spenden in die Finanzierung ein. Das ist nötig um unsere Angebote kostenlos oder gegen einen geringen Beitrag anbieten zu können. Zur Unterstützung der Kinder- und Jugendarbeit gibt es die Karl-Koch-Stiftung.

4.5 Organisationsstruktur

Die Organisation der Jugendarbeit geschieht auf verschiedenen Ebenen ausgehend von unserer Gemeinde.

4.5.1 Kirchengemeinde

Die Gemeinde wird von dem Presbyterium geleitet, einem Gremium aus demokratisch gewählten, ehrenamtlichen Gemeindegliedern und den Pfarrern, sowie Vertretern der hauptamtlichen Mitarbeiter. Zur Zeit gehören ihm 14 gewählte Vertreter, eine Mitarbeiter-Presbyterin und fünf Pfarrer an. (Stand Februar 2012)

Es tagt einmal monatlich.

Dem Presbyterium arbeitet der Jugendausschuss zu. Er tagt mehrmals im Jahr und besteht aus Presbytern, haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern, die in den Ausschuss berufen werden. Er plant und begleitet die Jugendarbeit konzeptionell und inhaltlich und bereitet Entscheidungen für das Presbyterium vor.

4.5.2 Region

Die Kirchengemeinde Eller bildet mit den Gemeinden Markus (Vennhausen), Lukas (Lierenfeld) und Christus (Oberbilk) eine Region, die verstärkt zu gemeinsamer Planung und Vernetzung aufgefordert ist. Zur Koordination im Jugendbereich gibt es einen regionalen Jugendausschuss. Ein gemeinsames Projekt ist ein regionaler Jugendgottesdienst.

4.5.3 Kirchenkreis

Die Verfassung der Kirche ist Presbyterial-Synodal, d.h. demokratische Gremien treffen die richtungweisenden Entscheidungen. Alle Düsseldorfer Gemeinden bilden den Kirchenkreis, der zweimal jährlich in der Kreissynode tagt. Die Gemeinden haben eine zentrale Verwaltung, die Gemeinde Eller hat vor Ort eine Gemeindesekretärin.

4.5.4 Evangelische Jugend Düsseldorf

Die evangelische Kirchengemeinde Eller ist Mitglied der Evangelischen Jugend Düsseldorf und wird dort durch 2 Delegierte vertreten. 5

4.6. Kooperationspartner und sonstige Zusammenarbeit

Wir verstehen uns als Teil eines sozialen Netzwerks innerhalb von Düsseldorf. Wir kooperieren und arbeiten zusammen mit:

–      Bezirkssozialdienst/Jugendamt
–      Jugend-Sozialarbeit
–      Jugend-Job-Center-Plus
–      ZeTT (Jugendinformationszentrum der Stadt Düsseldorf)
–      Jugendgerichtshilfe
–      Verschiedene Schulen der Umgebung
–      Evangelisches Jugendreferat
–      Pfadfinder
–      Diakonie Düsseldorf
–      AVP
–      Offene Jugendeinrichtungen
–      Andere Gemeinden (ökumenische Kontakte)
–      Polizei Düsseldorf
–      Arbeitskreis Gurkenland
–      Familien, Erziehungsberechtigte, Vormünder.
–      Verschiedene Handwerksbetriebe im Bezirk und Umgebung

Zusätzlich pflegen wir vor Ort den überkonfessionellen und interreligiösen Dialog.

5. Öffentlichkeitsarbeit

Für den Jugendbereich setzt die Gemeinde zunehmend zeitgemäße Medien ein.

–      eine Facebookseite (Facebook: evangelische jugend eller)
–      eine Internetseite für den Kinder-und Jugendbereich
(www.evangelische-jugend-eller.de)

Zusätzlich erscheint 3 x jährlich der Gemeindebrief, in dem auch Artikel und Termine der Kinder- und Jugendarbeit veröffentlicht werden und ein monatlicher ein Newsletter.

6. Evaluation

Die Evaluation der Kinder- und Jugendarbeit erfolgt kontinuierlich. Wir orientieren uns dabei am PDCA (Plan-Do-Check-Act) Zyklus. Jede Veranstaltung wird geplant, durchgeführt, ausgewertet und die Ergebnisse fließen in neue Planungen ein. Die Evaluation führt jeder Mitarbeitende für seinen Arbeitsbereich/seine Angebote selbstständig durch. Daneben sind aber Planungen und Reflektionen auch fester Bestandteil der Mitarbeiterkreise für die jeweilige Veranstaltung, dem großen Mitarbeiterkreis, sowie des Jugendausschusses und der Hauptamtlichentreffen.

7. Visionen

Unser vorrangiges Ziel ist es, die Kinder- und Jugendarbeit möglichst breit gefächert an allen bisherigen Standorten zu erhalten, um den Kindern und Jugendlichen kurze Wege zu Ihren Treffpunkten anbieten zu können. Wichtig ist dafür die Sicherung der personellen, räumlichen und sachlichen Ressourcen.

Zusätzliche finanzielle Ressourcen sehen wir als notwendig an, um auch weiterhin kostenlose oder kostengünstige Angebote bereit halten zu können, da der Stadtteil Eller wohl auch in Zukunft kein Stadtteil sein wird, in dem die Kinder und Jugendlichen beziehungsweise deren Eltern, über reichlich finanzielle Mittel verfügen. Ausbauen möchten wir die Kooperationen im Stadtteil mit weiteren Schulen. Darüber hinaus arbeiten wir an einer stärkeren Vernetzung der Generationen in unserer Kirchengemeinde und möchten intergenerative Kontakte fördern und auf eine tragfähige Grundlage stellen. Jugendliche sollen noch stärker als bisher das Gemeindeleben prägen in Gottesdiensten, Aktionen und Projekten.


[1] Wir halten an unseren Zentren offene und gemeindliche Kinder- und Jugendarbeit vor. Die folgenden Ziele sind für beide Formen verbindlich, so dass wir uns für die bessere Lesbarkeit auf die Formulierung Kinder- und Jugendarbeit beschränken.

2 „Jugendhilfeplanung – Stadtteilorientierte Familienbildung in Düsseldorf nach § 16 SGB VIII“, Stadt Düsseldorf

3 „Einkommensverteilung und soziale Mindestsicherung in Düsseldorf“, Stadt Düsseldorf, 2011, http://www.duesseldorf.de/statistik/stadtforschung/download/sb_einkommensverteilung.pdf  25.9.2011

4 http://www.duesseldorf.de/top/thema020/kinder/freizeit.shtml  25.09.2011

5 http://www2.ekir.de/duesseldorf/juref/index.html


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